Alterswarzen

Alterswarzen, ein umgangssprachlicher Begriff für den medizinischen Terminus seborrhoischer Keratose oder im Lateinischen durch die Worte verruca seborrhoica bezeichnet, sind Veränderungen der Haut, in Form von warzenartigen Hautwucherungen. Im Volksmund ist dabei auch nicht selten von der sogenannten Hautwarze die Rede.
Alterswarzen treten bei fast allen Menschen auf, gleichermaßen bei Männern, wie auch bei Frauen, die bereits das 40. Lebensjahr überschritten haben. Dieser Tatsache verdankt die seborrhoische Keratose auch ihren umgangssprachlichen Namen.
In der Regel sind Alterswarzen kaum größer als eine Erbse und weisen Verfärbungen von hellbraun bis hin zu tiefem schwarz auf. Allgemein ist eine konkrete Definition des Aussehens kaum möglich, da die Alterswarzen auch bei ihrer Oberfläche und Form die verschiedensten Variationen aufweisen.
Die am häufigsten befallenen Stellen des Körpers sind in der Regel die Hautpartien, die im Laufe des Lebens am häufigsten der Sonneneinstrahlung ausgeliefert waren, hierbei handelt es sich meistens um das Gesicht, den Rücken, die Hände und die Arme. Dabei können die Alterswarzen vereinzelt oder auch in hoher Anzahl auftreten.
Aufgrund der auftretenden Häufigkeit von Alterswarzen fällt nicht selten irrtümlicher Weise das Wort Volkskrankheit, allerdings sind diese, trotz ihrer Bezeichnung, von Viruswarzen grundverschieden. Obwohl es sich bei Alterswarzen um Tumore handelt, sind diese gutartiger Natur und die Entfernung erfolgt grundsätzlich aus kosmetischen Gründen und nicht aus medizinischer Notwendigkeit.